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Haupteigenschaften thermoplastischer halbleitender Abschirmverbindungen:
Elektrische Leitfähigkeit: Diese Verbindungen weisen eine kontrollierte elektrische Leitfähigkeit auf, was eine effiziente Ableitung elektrischer Ladungen gewährleistet und das Risiko eines Spannungsdurchbruchs minimiert.
Mechanische Festigkeit: Thermoplastische halbleitende Abschirmverbindungen verfügen über eine hohe mechanische Festigkeit und bieten einen robusten Schutz für Kabel vor physikalischen Belastungen und mechanischen Beschädigungen.
Thermische Stabilität: Sie bieten eine hervorragende thermische Stabilität und behalten ihre Eigenschaften und Leistung über einen weiten Temperaturbereich bei, von extremer Kälte bis hin zu Umgebungen mit hoher Hitze.
Chemikalienbeständigkeit: Diese Verbindungen sind beständig gegen eine Vielzahl von Chemikalien, darunter Öle, Lösungsmittel und Säuren, und gewährleisten so Haltbarkeit und Langlebigkeit in rauen Industrieumgebungen.
Flexibilität: Thermoplastische halbleitende Abschirmmassen sind von Natur aus flexibel und ermöglichen eine einfache Verarbeitung und Installation auf Kabeln verschiedener Größen und Formen.
Verarbeitungs- und Herstellungsschritte:
Formulierung: Der Herstellungsprozess beginnt mit der Formulierung des thermoplastischen Compounds. Dazu gehört die Auswahl des geeigneten Basispolymers und die Einarbeitung von Additiven wie leitfähigen Füllstoffen, Stabilisatoren und Verarbeitungshilfsmitteln.
Mischen: Die Komponenten werden dann mit speziellen Geräten wie Innenmischern oder Doppelschneckenextrudern in präzisen Anteilen miteinander vermischt. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung der Additive in der gesamten Polymermatrix.
Extrusion: Das zusammengesetzte Material wird dann einem Extruder zugeführt, wo es geschmolzen und homogenisiert wird, bevor es in die gewünschte Form gebracht wird. Bei thermoplastischen Abschirmmassen kann es sich dabei um die Extrusion in Platten, Folien oder Pellets handeln.
Vernetzung: Wenn die Abschirmmasse eine Vernetzungstechnologie nutzt, wie z. B. Silanvernetzung, umfasst dieser Schritt die Einführung von Vernetzungsmitteln in die Polymermatrix. Die Vernetzung erfolgt entweder während der Extrusion oder durch anschließende Wärmebehandlungsprozesse.
Kühlen und Schneiden: Das extrudierte Material wird dann mit Luft oder Wasser abgekühlt, um es zu verfestigen, bevor es in die gewünschte Länge oder Form geschnitten wird.
Qualitätskontrolle: Während des gesamten Herstellungsprozesses werden Qualitätskontrollmaßnahmen implementiert, um sicherzustellen, dass das Endprodukt den erforderlichen Spezifikationen entspricht. Dazu kann die Prüfung der elektrischen Leitfähigkeit, der mechanischen Eigenschaften, der thermischen Stabilität und der chemischen Beständigkeit gehören.
Verpackung: Sobald die Abschirmmasse die Qualitätskontrolle bestanden hat, wird sie in geeignete Behälter verpackt oder direkt an den Kunden zur Weiterverarbeitung oder Installation auf Kabeln versandt.